50 Jahre Lions in Deutschland
![]() |
»Auch ohne Geld und Nadelstreifen« Im Jahr 2002 feiert der Lions-Club in Deutschland sein 50-jähriges Bestehen |
Wer Mitglied im Lions-Club sein will, muss großzügig sein. Doch eine prall gefüllte Börse allein hilft nur wenig. Ideenreichtum ist gefragt, die Bereitschaft, sich für andere einzusetzen. Am 12. Januar 2002 feiert der Lions-Club Deutschland in Düsseldorf sein 50-jähriges Bestehen.
Hennes Schulz, Lions-Sprecher:
»Lion sein ist keine Frage von Geld und Nadelstreifenanzug«
Gründung vor 50 Jahren
Der Grundstein für diesen Erfolg wurde im Dezember 1951 in Düsseldorf gelegt. 44 Gründungsmitglieder kamen damals am Rhein zusammen, vornehmlich Professoren, Apotheker und Ärzte. Nur drei von ihnen leben heute noch.
Immerhin hatte es 34 Jahre gedauert, bis das Lions-Motto «Wir dienen» auch in Deutschland galt. Denn schon 1917 gründete der Versicherungskaufmann Melvin Jones in Chicago den ersten Club. Inzwischen sind die Clubs in 187 Staaten der Erde vertreten und haben weltweit 1,4 Millionen Mitglieder.
Auch Frauen sind willkommen
Seit 1983 dürfen auch Frauen beitreten. Immerhin 13.000 von ihnen sind seither zu den Clubs gestoßen - oder haben gleich eigene gegründet. Dazu kommen noch 2.500 Leos, die Jugendlichen der Lions.
Auf gute Ideen kommt es an
Die Hauptsache ist, dass einer bereit ist, sich für andere zu engagieren. Auf gute Ideen kommt es an. So hat ein brandenburgischer Fleischermeister bei der Eröffnung seiner neuen Filiale seine Kunden um jeweils eine Mark (51 Cent) gebeten. Jetzt spendete dieser Lionsfreund 22.000 Euro aus dieser Aktion für einen Kindergarten.
Prominente Lions:
-
Dr. Jürgen Rüttgers
-
Manfred Stolpe
-
Hans Eichel
-
Prof. Dr. Kurt Biedenkopf
-
Thomas Gottschalk
-
Andreas Köpke
-
Wolfgang Overrath
-
Gunter Emmerlich
-
Dr. h.c. Johannes Rau †
- Prof. Dr. Theodor Heuss †
-
Jimmy Carter
